Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum ist ein hochspezialisiertes Zentrum zur Behandlung von Herz-, Kreislauf- und Gefäßerkrankungen mit den Standorten Albertinen Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen sowie dem Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf.
Zum Albertinen Herz- und Gefäßzentrum gehören die
Unsere Patientinnen und Patienten profitieren von modernsten Diagnostik- und OP-Verfahren, die eine sichere, präzise und schonende Behandlung ermöglichen. Entscheidend bleibt aber auch in der High End-Medizin der Mensch: Unsere erfahrenen Expertinnen und Experten arbeiten in fachübergreifenden Teams zusammen, um für jede Patientin und jeden Patienten die beste Therapieform zu finden. Unser Anspruch ist, die uns anvertrauten Menschen fachlich wie menschlich kompetent während ihres Aufenthaltes im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum zu begleiten.
Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie im Bereich der Herz- und Gefäßmedizin Hilfe benötigen. Danke für Ihr Vertrauen in unsere Einrichtung und mit den besten Wüschen für Ihre Gesundheit!
Ihr
Professor Dr. med. Karsten Sydow
Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums
Chefarzt der Klinik für Kardiologie im Albertinen Krankenhaus
Anlässlich unseres 30-jährigen Jubiläums im Jahr 2021 wurden in einem umfangreichen Projekt Interviews mit Mitarbeitenden aus den verschiedenen Bereichen des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums erstellt. Diese multimedialen Einblicke sollen Ihnen ermöglichen, uns noch persönlicher kennenzulernen.
Hier geht es zur Auswahl >
Albertinen Herz- und Gefäßzentrum
14.12.2024
Professor Dr. Friedrich-Christian Rieß, Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums und langjähriger Chefarzt der Klinik für Herzchirurgie im Albertinen Krankenhaus, wird zum April des kommenden Jahres aus Altersgründen seine Tätigkeit als Chefarzt der Herzchirurgie beenden. Nachfolger von Professor Rieß wird Professor Dr. Thorsten Hanke.
Professor Rieß hat maßgeblich zum Aufbau und zur Entwicklung des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums beigetragen, das heute zu den führenden Einrichtungen in Deutschland zählt. Seit seiner Anstellung im Juli 1991, zunächst als Leitender Oberarzt und ab 2006 als Chefarzt in Nachfolge von Professor Dr. Niels Bleese, hat er das Herzzentrum zu einem Ort von exzellenter medizinischer Reputation weit über Hamburg hinaus gemacht. Seine herausragenden Fähigkeiten als vielseitiger Operateur haben die Kardiochirurgie im Albertinen Krankenhaus nachhaltig geprägt. Höchste Qualitätsansprüche und eine menschliche Zuwendung zu den Patientinnen und Patienten sind wesentliche Merkmale, für die Professor Rieß nicht nur als Chefarzt, sondern auch persönlich steht.
Die Expertise des Herz- und Gefäßzentrums umfasst unter anderem die operative Therapie von Herzklappenerkrankungen, die Behandlung von Aortenaneurysmen sowie die Versorgung von Patienten mit Rhythmusstörungen und Gerinnungsstörungen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Patienten auf Wunsch ohne Bluttransfusionen zu behandeln.
Ein herausragendes Merkmal seiner Arbeit ist die minimal invasive vollständige arterielle Bypassversorgung der Herzkranzgefäße ohne den Einsatz der Herz-Lungen-Maschine. Professor Rieß hat dieses anspruchsvolle Verfahren entscheidend vorangetrieben, sodass mittlerweile mehr als 95% aller Bypassoperationen im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum ausschließlich mit den am besten geeigneten Brustbein-Arterien durchgeführt werden. Die Überlegenheit dieses Verfahrens hat er in zahlreichen international anerkannten Studien eindrucksvoll belegt. Zudem war es ihm stets ein Anliegen, die Vorteile dieser Methode an die nächste Generation von Herzchirurginnen und -chirurgen weiterzugeben. So wurde vor einigen Jahren am Albertinen Krankenhaus das „Deutsche Zentrum für arterielle Revaskularisation“ gegründet mit dem Ziel, den herzchirurgischen Nachwuchs unter anderem in regelmäßig stattfindenden Workshops bestmöglich weiterzubilden.
Auch sein ehrenamtliches Engagement ist bemerkenswert: Als medizinischer Leiter der „Herzbrücke“, einem Projekt in der Zusammenarbeit mit der Albertinen-Stiftung, das herzkranken Kindern aus Krisengebieten Hoffnung auf Heilung gibt, hat er Maßstäbe gesetzt – sowohl als Operateur als auch durch seine persönliche Unterstützung, etwa durch die Aufnahme afghanischer Kinder in seine Familie. Bis heute hat Professor Rieß mit seinem Team rund 200 Kinder aus Afghanistan operiert. Für diesen außergewöhnlichen Einsatz wurde Professor Rieß 2017 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Nachfolger von Professor Rieß wird Anfang April 2025 Professor Dr. Thorsten Hanke. Professor Hanke ist ein anerkannter Experte für minimalinvasive und endoskopische Verfahren in der Herzchirurgie, die eine Behandlung ohne Durchtrennung des Brustbeins ermöglichen. Zu seinen weiteren Schwerpunkten zählen die minimal invasive chirurgische Rekonstruktion der Aorta zur Behandlung von Aortenklappenerkrankungen bei jüngeren Patienten sowie die chirurgische Therapie des Vorhofflimmerns.
Er hat in Berlin Medizin studiert und ist derzeit Chefarzt der Klinik für Herzchirurgie in der Asklepios Klinik Harburg. Zuvor war er in der Klinik für Herzchirurgie des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, tätig, zuletzt als Geschäftsführender Oberarzt.
Matthias Scheller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Immanuel Albertinen Diakonie: "Professor Rieß verbindet auf besondere Weise medizinische Exzellenz und diakonisch geprägtes Handeln. Seine Bilanz als Herzchirurg und Chefarzt ist herausragend. Wir sind Professor Rieß für seine über drei Jahrzehnte währende Tätigkeit im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum sehr dankbar. Er ist ein wahrer Glücksfall für unsere Einrichtung und hat sich in besonderem Maße um die Immanuel Albertinen Diakonie verdient gemacht. Wir werden seine Verdienste angemessen würdigen und freuen uns, dass Professor Rieß dem Albertinen Krankenhaus erhalten bleibt. So wird er als Kooperationsarzt weiterhin im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum operieren und unser breites herzchirurgisches Angebot durch seine Expertise bereichern. Darüber hinaus wird er sich am Aufbau eines Albertinen Trainingszentrums unter anderem für die Ausbildung unseres herzchirurgischen Nachwuchses beteiligen."
Christian Rilz, Geschäftsführer im Albertinen Krankenhaus: "Wir freuen uns sehr, mit Professor Hanke einen versierten und erfahrenen Nachfolger gewonnen zu haben, den wir Anfang April des kommenden Jahres mit den besten Wünschen für seine neue Aufgabe im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum begrüßen dürfen!"
Albertinen Herz- und Gefäßzentrum
16.08.2024
„Alle guten Dinge sind drei“, so heißt es im Volksmund und das trifft auch auf die Klinik für Kardiologie im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum am Standort Albertinen Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen zu. Denn hier wurden in den vergangenen Wochen gleich drei Bereiche erfolgreich nach den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) sowie den Kriterien des Deutschen Rates für Wiederbelebung (German Resuscitation Council) zertifiziert und rezertifiziert: das Vorhofflimmerzentrum, die Brustschmerz-Einheit (Chest Pain Unit) und das Reanimationszentrum (Cardiac Arrest Center). Patientinnen und Patienten profitieren von ineinandergreifenden Strukturen und genau definierten Abläufen für eine optimale Versorgung gerade auch im Notfall.
Zertifiziertes Vorhofflimmerzentrum
Neu ist die erlangte Zertifizierung als Vorhofflimmerzentrum. Damit erfolgt die konsequente Weiterentwicklung des Schwerpunktes Elektrophysiologie, also der Behandlung von Herzrhythmusstörungen durch Verödung oder Vereisung (sog. Ablation) der verantwortlichen Areale im Herzen durch den Herzkatheter. Priv.-Doz. Dr. Benjamin Schäffer, Ärztlicher Leiter des Schwerpunktes Elektrophysiologie: "Wir freuen uns sehr, als eines von wenigen Krankenhäusern in der Metropolregion Hamburg die Auszeichnung als Vorhofflimmerzentrum erlangt zu haben. Die Zertifizierung ist eine Teamleistung, auf die wir stolz sein können. Nun ist unsere erstklassige Patientenversorgung auch nach Maßgaben der DGK ausgezeichnet. Die optimale Behandlung von Rhythmusstörungen und insbesondere von Vorhofflimmerpatientinnen und -patienten liegt uns im Albertinen Krankenhaus sehr im Herzen." Neben modernsten Technologien wie 3D-Mappingverfahren und der innovativen Pulsed Field Ablation-Technologie setzt das Team um Priv.-Doz. Dr. Schäffer auf medizinische Expertise und menschliche Nähe, um eine optimale individuelle Behandlung zu ermöglichen.
Während es sich bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen in den meisten Fällen um planbare Eingriffe handelt, dienen sowohl die Brustschmerz-Einheit und insbesondere die Reanimationseinheit dazu, Patientinnen und Patienten bei Verdacht auf einen Herzinfarkt oder einem bereits außerhalb der Klinik erlittenen Herzstillstand notfallmäßig helfen zu können.
Rezertifizierte Chest Pain Unit
Bei der Chest Pain Unit handelt es sich um eine Spezialeinheit zur frühestmöglichen Abklärung von akuten Brustschmerzen, um einen möglichen Herzinfarkt durch speziell geschultes Personal umgehend erkennen und behandeln zu können. Denn die Symptome eines Herzinfarktes sind längst nicht immer eindeutig – das gilt insbesondere für Frauen. Die Brustschmerz-Einheit ist in die Zentrale Notaufnahme integriert und steht inklusive des Herzkatheter-Labors rund um die Uhr zur Verfügung.
Rezertifiziertes Cardiac Arrest Center
In einem Cardiac Arrest Center werden Patientinnen und Patienten behandelt, die außerhalb der Klinik einen Herzstillstand erlitten haben, dort reanimiert wurden und nunmehr in der Klinik unverzüglich weiter behandelt werden müssen. Zertifizierte Kliniken wie das Albertinen Krankenhaus verfügen über besondere Behandlungspfade für erfolgreich reanimierte Patientinnen und Patienten von der Übergabe durch den Rettungsdienst, der Aufnahmeversorgung in der Notaufnahme, über die sehr zügige Behandlung in einem Herzkatheterlabor bis hin zur komplexen Weiterbehandlung auf der Intensivstation. Diese Pfade werden kontinuierlich geschult und optimiert, um neueste medizinische Kenntnisse zu berücksichtigen.
Prof. Dr. Karsten Sydow, Chefarzt der Klinik für Kardiologie im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum am Standort Albertinen Krankenhaus: "Für eine optimale Versorgung bedarf es neben der medizinisch-pflegerischen Kompetenz und der Empathie für unsere Patientinnen und Patienten auch klarer Abläufe und Strukturen. Ich freue mich darüber, dass wir die Gutachterinnen und Gutachter in den Zertifizierungsprozessen von unserer Qualität vollumfänglich überzeugen konnten und danke dem gesamten Team für diese großartige Leistung!"
Evangelisches Amalie Sieveking Krankenhaus
18.03.2024
Sie sind Dreh- und Angelpunkt in der modernen kardiologischen Versorgung und ermöglichen zahlreiche Eingriffe direkt am Herzen: Im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf haben zwei Linksherzkatheter-Messplätze der neuesten Generation ihre Arbeit aufgenommen. Sie zeichnen sich durch eine deutlich bessere Bildgebung auch speziell innerhalb eines Gefäßes aus sowie durch neu integrierte Messmethoden. Hinzu kommt eine deutlich reduzierte Strahlenbelastung während der Prozedur. Patientinnen und Patienten erhalten so eine nochmals verbesserte und schonendere Behandlung per Herzkatheter auf höchstem Niveau.
Linksherz-Kathetersysteme sind in der heutigen Herzmedizin nicht mehr wegzudenken: Mit ihnen ist eine minimalinvasive Untersuchung beziehungsweise auch Eingriff am Herzen per Katheter möglich, der über arterielle Gefäße am Handgelenk oder der Leiste bis zum Herzen geführt wird. Im Falle eines drohenden oder bereits stattgefundenen Herzinfarktes können so etwa verstopfte Herzkrankgefäße mittels Stents oder Ballondilatation wieder geöffnet werden. Ebenso ist die Behandlung von Herzrhythmusstörungen im Rahmen einer Elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) möglich. Hierbei werden Areale in den Vorhöfen oder den Herzkammern, die für die fehlerhaften elektrischen Impulse verantwortlich sind, mittels Hitze oder Kälte verödet.
Dr. Matthias Gasthaus steht als Chefarzt der kardiologischen Klinik an der Spitze eines hochspezialisierten Teams. Die Klinik gehört zu den Top 3 in Hamburg hinsichtlich der durchgeführten Herzkatheteruntersuchungen. Die elektrophysiologische Behandlung wird durch Priv.-Doz. Dr. Benjamin Schäffer, Ärztlicher Leiter der Elektrophysiologie im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum, durchgeführt.
In der kardiologischen Klinik im Amalie werden unter anderem die koronare Herzkrankheit, Herzrhythmusstörungen, die Herzschwäche sowie Herzklappen-Erkrankungen mit hoher Kompetenz und modernster Ausstattung versorgt. Ein weiteres Merkmal ist die besondere Expertise in der Lungenheilkunde. Herzchirurgische Patientinnen und Patienten profitieren zudem von der engen Kooperation mit der herzchirurgischen Klinik im Albertinen Krankenhaus.
Die neuen Linksherzkatheter-Messplätze stärken die kardiologische Kompetenz der Amalie im Hamburger Nordosten und den angrenzenden Landkreisen Schleswig-Holsteins. Die beiden Systeme haben deutlich mehr als eine Million Euro gekostet und wurden von Geschäftsführer Andreas Schneider im Rahmen einer kleinen Feier offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
20.12.2023
Die Zertifizierung „Cardiac Arrest Center“ unterstreicht die Notfallkompetenz der Klinik bei der Behandlung von Patienten, die nach einem Herzstillstand außerhalb des Krankenhauses wiederbelebt werden müssen.
Zahlreiche Studien belegen: Patientinnen und Patienten benötigen nach einer erfolgreichen Wiederbelebung eine gesonderte medizinische Versorgung mit hoher interprofessioneller Fachkompetenz und entsprechender Ausstattung in der weiterbehandelnden Klinik. Der Deutsche Rat für Wiederbelebung (German Resuscitation Council, GRC) prüft anhand von strengen Qualitätsanforderungen die Voraussetzungen in den entsprechenden Kliniken.
Zertifizierte Kliniken verfügen über besondere Behandlungspfade für erfolgreich reanimierte Patienten von der Übergabe durch den Rettungsdienst, der Aufnahmeversorgung in der Notaufnahme, über die sehr zügige Behandlung in einem Herzkatheterlabor bis hin zur komplexen Weiterbehandlung auf der Intensivstation. Diese Pfade werden kontinuierlich geschult und verbessert, um neueste medizinische Kenntnisse zu berücksichtigen. Dabei wird hervorgehoben, dass sich alle beteiligten Berufsgruppen und Fachdisziplinen regelmäßig über den Behandlungsverlauf austauschen. Die Daten werden in internen Qualitätszirkeln analysiert und dann auch deutschlandweit erfasst.
Das Cardiac Arrest Center im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus steht unter der Leitung von Dr. Matthias Gasthaus (Chefarzt der Klinik für Innere Medizin - Kardiologie) und Prof. Dr. Matthias Grünewald (Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin). Beide betonen, wie wichtig für die Bevölkerung eine „rund um die Uhr“ Verfügbarkeit dieser speziellen Behandlungen im Nordosten Hamburgs und den anliegenden Gemeinden in Schleswig-Holstein ist. Jährlich werden im Amalie rund 100 außerhalb des Krankenhauses reanimierte Patientinnen und Patienten versorgt. „Wir verfügen am Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus schon seit längerer Zeit über die notwendigen Strukturen und freuen uns sehr, dass unseren Teams diese Kompetenz jetzt innerhalb einer Zertifizierung anerkannt wurde.“ Ein wichtiger Teil dieser Struktur ist auch die Zentrale Notaufnahme unter der ärztlichen Leitung von Dr. Hanns Bredereke-Wiedling. Caterina Mambou hat als Leiterin des Qualitätsmanagements im Amalie den Prozess der Zertifizierung koordiniert.
Prof. Dr. Ernst von Dobschütz, Ärztlicher Direktor im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus: „Mit der erfolgreichen Zertifizierung als ‚cardiac arrest center‘ hat das Amalie seine besondere Kompetenz bei der Versorgung von präklinisch reanimierten Patientinnen und Patienten eindrucksvoll bestätigt. Ich bedanke mich bei allen Beteiligten für diese großartige Gemeinschaftsleistung, an der neben dem Qualitätsmanagement die Zentrale Notaufnahme, die Kardiologie, die Anästhesie und Intensivmedizin, die Neurologie, die Radiologie sowie das Aufnahme -und Diagnostikzentrum beteiligt waren.“
Andreas Schneider, Geschäftsführer im Evangelischen Amalie Sieveking Krankenhaus: „Ich freue mich sehr über diesen Erfolg. Mit dem Zertifikat unterstreicht das Amalie seine starke Stellung als Gesundheitszentrum mit einem wichtigen Schwerpunkt der Herzmedizin im Nordosten Hamburgs und darüber hinaus.“
November 2023
Die technologischen Sprünge der vergangenen Jahre insbesondere in der Kardiologie und Herzchirurgie sind gewaltig und zeigen sich unter anderem in schonenden Verfahren etwa bei der Behandlung von Herzklappenerkrankungen. Um eine solche Entwicklung weiter zu befördern, ist ein enger Austausch der jeweiligen Fachleute in Industrie und Medizinbetrieb erforderlich.
Mit Kathleen Stenersen, Vizepräsidentin für Forschung und Entwicklung im Bereich struktureller Herzerkrankungen sowie Katja Kreutzer, unter anderem für Deutschland zuständige Senior Business Direktorin im Bereich strukturelle Herzerkrankung, waren jetzt zwei hochrangige Vertreterinnen der Firma Medtonic zu Gast im Albertinen Krankenhaus. Im Mittelpunkt des intensiven Austausches mit dem Leiter des Departments für perkutane Behandlung struktureller Herzerkrankungen, Julian Witt sowie Dr. Jan Stripling, Leitender Oberarzt in der herzchirurgischen Klinik, standen die Erfahrungen mit dem Verfahren des sogenannten Transkatheter-Aortenklappenersatzes (TAVI). Bei dieser Technik wird ein Aortenklappenersatz mittels eines Kathetersystems unter Röntgenkontrolle über die Leiste bis zur verengten Aortenklappe vorgebracht und ersetzt dort die defekte bestehende Aortenklappe. Das Öffnen des Brustkorbes ist bei diesem Verfahren nicht erforderlich. Es ist deshalb besonders geeignet für ältere Patientinnen und Patienten mit mehreren Vorerkrankungen, bei denen eine offene Operation ein zu hohes Risiko bedeuten würde.
Die Gäste hatten Gelegenheit, im Hybrid-Operationssaal der Implantation der neuesten Generation einer Aortenklappe durch ein Heart-Team unter Leitung der Herren Witt und Stripling beizuwohnen. Die Klappe mit dem Namen Evolut FX zeichnet sich durch ein neues Katheter-System sowie Verbesserungen an der Klappenprothese aus, wodurch eine noch präzisere Positionierung der TAVI-Prothese möglich ist. Dies führt zu besseren Ergebnissen und einer weiter optimierten Patientenversorgung. Europaweit ist die neue Klappe bislang erst an sehr wenigen Zentren zum Einsatz gekommen, im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum wurde sie bislang fünf Patientinnen und Patienten implantiert.
Die Gäste zeigten sich beeindruckt von dem hochprofessionell und harmonisch agierenden interdisziplinären Heart-Team. Der Austausch soll weiter intensiviert werden.
Dr. Jan Stripling: "Wir freuen uns sehr über den fruchtbaren Austausch zwischen Industrie und Praxis, der zukünftigen Patientinnen und Patienten zugutekommen wird. Bereits heute ist die neue Generation von Aortenklappen ein weiterer Baustein für eine noch bessere Versorgung von Patienten mit Aortenklappenstenosen im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum. Mein Dank gilt allen im Heart-Team, die an diesem Erfolg beteiligt waren und sind, insbesondere unseren Pflegekräften und den ebenfalls zu unserem Heart-Team zugehörigen Kollegen Dr. Michael Klusmeier sowie Dr. Lorenz Hansen und unseren Kolleginnen und Kollegen aus der Kardioanästhesie."
Eine weiblichere Herzmedizin und die Sicherheit im OP: Im Podcast "Hamburger Klinikhelden" spricht Dr. Marieke Hülskötter, Funktionsoberärztin im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum am Albertinen Krankenhaus, über ihr Fachgebiet.
Dr. Marieke Hülskötter, Funktionsoberärztin in der Klinik für Herzchirurgie im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum am Albertinen Krankenhaus, war zu Gast im Podcast "Hamburger Klinikhelden", einer Kooperation des Verbandes der freigemeinnützigen Krankenhäuser in Hamburg ("Die FREIEN") und dem Hamburger Abendblatt. Mit Redakteurin Michaela Meng sprach die Fachärztin über das notwendige breite medizinische Wissen weit über die Herzchirurgie hinaus, die erforderliche Erfahrung bei teils sehr komplexen Operationen sowie die große Sicherheit im OP: "Während der OP passt ein ganzes Team von Experten gemeinsam auf den Patienten auf." Als Chirurgin führt sie derzeit vor allem Bypassoperationen durch, mit denen Engstellen in den Herzkranzgefäßen überbrückt werden. Im Albertinen werden hierfür fast ausschließlich Brustwandarterien genutzt, die deutlich länger offen bleiben als venöse Gefäße. Ihr persönliches Ziel als Operateurin ist die große Aortenchirurgie.
Für die Zukunft sagt sie eine immer stärkere Verzahnung von Herzchirurgie und Kardiologie voraus und zugleich auch eine weiblichere Herzmedizin. So gebe es derzeit bundesweit keinen weiblichen Chefarzt in der Herzchirurgie. "Aber es ist absehbar, dass in den nächsten Jahrn deutlich mehr Frauen auf Oberarztstellen vorrücken und dann auch in Chefarztpositionen landen."
Zum Podcast auf abendblatt.de geht es hier.
Bitte beachten Sie, dass einige Inhalte nur für begrenzte Zeit auf den Webseiten Dritter zur Verfügung stehen.
Nancy hat den plötzlichen Herzstillstand überlebt - dank der Reanimation durch Laien. Wie funktioniert Reanimation?
Beitrag ansehen: NDR Fernsehen | Visite | 24.10.2023 | 20:15 Uhr
11. August 2023
Exzellente Medizin vernetzt sich
Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum in Hamburg und das Immanuel Herzzentrum Brandenburg in Bernau bei Berlin werden künftig unter dem Dach des neu gegründeten Deutschen Diakonischen Herz- und Gefäßzentrums noch intensiver kooperieren. Ziel ist die Bündelung der medizinischen, pflegerischen und medizintechnischen Kompetenzen. Dazu gehören ein engerer Fachaustausch, gemeinsame Forschungsprojekte, die breitere Aufstellung der Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die kontinuierliche Ausweitung des Angebots.
Mit gemeinsam jährlich über 16.000 kardiologischen, herzchirurgischen und gefäßchirurgischen Patientinnen und Patienten zählen das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum sowie das Immanuel Herzzentrum Brandenburg zu den großen Einrichtungen ihrer Art in Deutschland. Standorte sind das Albertinen Krankenhaus in Hamburg-Schnelsen, das Evangelische Amalie Sieveking Krankenhaus in Hamburg-Volksdorf sowie das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, Universitätsklinikum der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB), in Bernau bei Berlin.
Die enge Zusammenarbeit im neu gegründeten Deutschen Diakonischen Herz- und Gefäßzentrums soll die erfolgreiche Arbeit der beiden Zentren in den mehr als 30 zurückliegenden Jahren fortschreiben und für die Zukunft stärken. Das gilt insbesondere für die Bereiche Aus-, Fort- und Weiterbildung, Forschung und Lehre, Karriereplanung, Fallbesprechungen und Einkauf. Geplant sind unter anderem Hospitationen von Ärztinnen und Ärzten am jeweils anderen Standort sowie eine telemedizinische stärkere Vernetzung. Ebenso ist die intensivere Zusammenarbeit im Bereich der klinischen Forschung durch gemeinsame Studien vorgesehen. Der offene Austausch beider Zentren unter dem neuen Dach soll dazu dienen, die gegenseitige Expertise im Sinne eines "best practice" zu nutzen, um Patientinnen und Patienten die bestmögliche Behandlung anbieten zu können.
Beide Einrichtungen werden auch in Zukunft eigenständig arbeiten. Vorteil für Patientinnen und Patienten: Sie erhalten an beiden Standorten wohnortnah auch zukünftig einen direkten Zugang zu neuesten, forschungsgestützten Behandlungsmethoden und zu einem hochspezialisierten Angebot.
Matthias Scheller, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung der Immanuel Albertinen Diakonie: "Die Herz- und Gefäßmedizin ist einer der großen medizinischen Schwerpunkte der Immanuel Albertinen Diakonie mit bundesweiter Strahlkraft. Mit dem Deutschen Diakonischen Herz- und Gefäßzentrum wird die Kooperation zwischen dem Albertinen Herz- und Gefäßzentrum und dem Immanuel Herzzentrum Brandenburg vertieft und auf eine neue Stufe gestellt. Die Entwicklungen in der Herzmedizin machen eine immer engere Zusammenarbeit nicht nur zwischen Kardiologie sowie Herz- und Gefäßchirurgie unerlässlich, sondern auch über regionale Grenzen hinweg. Eine gut vernetzte Medizin ermöglicht es, jeder Patientin und jedem Patienten die individuell bestmöglichen Behandlungsoptionen anbieten zu können."
zur Website des Deutschen Diakonischen Herz- und Gefäßzentrums
Hier geht es zum Archiv der Aktuellen Meldungen >
Sehr geehrte Damen und Herren,
für unsere beliebten Herzgruppen im Albertinen Krankenhaus suchen wir dringend betreuende Ärzte - denn eine offizielle Reha-Herzgruppe erfordert immer die Anwesenheit eines Arztes/einer Ärztin. Diese/r ist der/die medizinische Ansprechpartner/in für die Patienten und die Übungsleitung. Wir haben bereits ein kleines Team aus mehreren Ärzten, die sich im Rotationsprinzip um die Herzgruppen kümmern. Da die Herzgruppen aber rasch wachsen, würden wir diese zeitlich gerne etwas erweitern und brauchen zusätzliche Team-Ärzte!
Eine qualifizierte Übungsleiter/in gestaltet die Trainingsstunden inhaltlich und kümmert sich um den gesamten Ablauf. Die Patienten kommen aus der Umgebung in die ambulante Herzgruppen.
Voraussetzungen: Approbation, Kenntnisse hinsichtlich Reanimation und Kardiologie. Alle Fachrichtungen sind herzlich willkommen!!
Zeiten: Momentan: Dienstag und Donnerstag zwischen 17 und 19 Uhr (Einzel oder Doppelstd. möglich, siehe Rotationsprinzip)
Vergütung: 25,00 Euro Aufwandsentschädigung pro Std. (steuerfrei, d.h. netto=brutto)
Zur Info: Durch die Tätigkeit für eine gemeinnützige Organisation wie Herz InForm können Sie bis zu 2.400 Euro pro Jahr steuerfrei verdienen. Kein Gewerbeschein o.ä. notwendig!
Vorteile: Die geleisteten Stunden können als Praxiseinheiten für die Weiterbildung Sportmedizin anerkannt werden. Abgesehen davon verbringen Sie Zeit in einer fröhlichen Gruppe, die Ihre Anwesenheit sehr wertschätzen wird!
Kontakt und Informationen: Für mehr Infos oder bei Nachfragen wenden Sie sich gerne direkt an Sabrina Bittkau (Geschäftsführerin Herz InForm) unter bittkau@herzinform.de oder 040 2280 2364 oder klicken Sie auf www.herzinform.de (Herz InForm ist der Träger der Herzgruppen)
Albertinen Herz- und Gefäßzentrum
Albertinen Krankenhaus
Süntelstraße 11a
22457 Hamburg Schnelsen
Sekretariat Herzchirurgie
Tel: 040 5588-2445
E-Mail
Sekretariat Kardiologie
Tel: 040 5588-2237
E-Mail
Sekretariat Gefäßchirurgie
Tel: 040 5588-2858
E-Mail
Albertinen Herz- und Gefäßzentrum
Ev. Amalie Sieveking Krankenhaus
Haselkamp 33
223 59 Hamburg Volksdorf
Tel: 040 64411-233
Ev. Amalie Sieveking Krankenhaus >
Prof. Dr. med. K. Sydow
Chairman des Herz- und Gefäßzentrums
Chefarzt Klinik für Kardiologie
Albertinen Krankenhaus
Prof. Dr. med. T. Hanke
Chefarzt Klinik für Herzchirurgie
Albertinen Krankenhaus
Dr. med. L. Kock
Chefarzt der Klinik für Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie
Albertinen Krankenhaus
Dr. med. M. Gasthaus
Chefarzt Klinik für Innere Medizin - Kardiologie
Evangelisches Amalie Sieveking Krankenhaus