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Der Podcast "Hamburger Klinikhelden" ist eine Kooperation des Verbandes freigemeinnütziger Krankenhäuser in Hamburg "DIE FREIEN" und dem Hamburger Abendblatt. Mit Host Wiebe Bökemeier sprach Dr. Bader über die mikroskopische Arbeit eines Herzchirurgen und warum bei Bypass-Operationen im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum nahezu ausschließlich Arterien eingesetzt werden.

Blick für das Detail unerlässlich 

Bypässe überbrücken verengte Herzkrankgefäße, so dass der Herzmuskel wieder besser mit sauerstoffreichem Blut versorgt werden kann. Andernfalls drohte ein Herzinfarkt, sollte sich ein Gefäß komplett verschließen. Im Gegensatz zu venösen Gefäßen, die den Beinen entnommen werden, sind die unmittelbar hinter dem Brustbein verlaufenden Brustwandarterien als Überbrückung besser geeignet, da besonders langlebig.

Die herzchirurgische Klinik im Albertinen Krankenhaus hat sich bereits frühzeitig auf diese anspruchsvolle Technik spezialisiert und versorgt die Patientinnen und Patienten heute zu mehr als 98 Prozent mit dieser Technik. Ebenfalls wird in 60 Prozent der Fälle am schlagenden Herzen operiert, also ohne Herz-Lungemaschine, was vor allem für ältere und vorerkrankte Menschen als weniger belastend gilt.

Bader vergleicht seinen Beruf gerne mit feinem Handwerk, bei dem ein spezieller Blick für das Detail unerlässlich sei. Doch bei aller Faszination für die Technik betont er: „Es geht immer um die Patientinnen und Patienten, denen wir mit einer Bypass-OP helfen können.

Jetzt reinhören! Hamburger Klinikhelden - der Podcast über Berufe mit Sinn

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