Department für klinische Elektrophysiologie des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums

 

  • Albertinen Herz- und Gefäßzentrum
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Sehr geehrte Damen und Herren,

 

bereits seit Anfang 2013 werden Patienten mit tachykarden Herzrhythmusstörungen am Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus erfolgreich untersucht und behandelt. Etwa 200 Patienten, darunter ein Großteil mit Vorhofflimmern, konnten mit einer Katheterablation oder dem Einsatz hochpotenter Medikamente sehr oft von ihren jahrelangen Beschwerden erlöst werden.

 

Mit Beginn des Jahres 2015 wird dieses moderne, hochkomplexe Diagnostik- und Therapieverfahren mit der Gründung eines eigenen Departments für Elektrophysiologie nun auch am Albertinen–Krankenhaus angeboten. Die mit modernster Technik ausgerüsteten speziellen Katheterlabore gehören zu den innovativsten Einrichtungen ihrer Art im Norden Deutschlands.

 

Besondere Beachtung findet bei uns die Sicherheit unserer Patienten bei diesen komplexen Eingriffen. Das beinhaltet ein erfahrenes Ärzteteam, gut ausgebildetes Pflegepersonal und modernste Technik. Bereits in der meist prästationären elektrophysiologischen Sprechstunde werden mit dem Patienten potentielle Problemfelder besprochen und soweit wie möglich minimiert und das individuell am besten geeignete Therapieverfahren ausgewählt.

 

Das Department für Elektrophysiologie hat standortübergreifend besonders enge Kooperationen mit den Kliniken für Herz- und Gefäßchirurgie und der Anästhesie und Intensivmedizin. Aber auch nach außen bilden und fördern wir enge Beziehungen zu den Zuweisern der Region.

 

Es grüßt Sie herzlich

 

Dr. Thomas Zerm
Leitender Arzt

 

 

Zerm


 

Leistungsspektrum

 

Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum behandelt jede Erkrankung des Herzens und der Gefäße rund um die Uhr. Herzchirurgische- und gefäßchirurgische Klinik sind dabei am Albertinen-Krankenhaus verortet.

 

Diagnostik

 

Die Symptomatik verschiedener Herzrhythmusstörungen ähnelt sich häufig, selbst in einem Anfalls-EKG ist eine genaue Diagnostik der zugrundeliegenden Störung nicht immer sicher zu beurteilen. Um die ambulante Diagnostik zu präzisieren, werden tragbare Langzeit EKG- oder Ereignisrekorder über einen begrenzten Zeitraum eingesetzt. Gelegentlich kann, insbesondere bei sehr seltenen Rhythmusstörungen oder unklaren Ohnmachtsanfällen auch ein kleiner Herzmonitor implantiert werden.


Zur Organisation dieser diagnostischen Verfahren, zur Erhöhung der präinterventionellen Sicherheit und zur prozeduralen Aufklärung des Patienten, ist an beiden elektrophysiologischen Standorten eine (prästationäre) spezialisierte Rhythmussprechstunde eingerichtet.

 

Die invasive Diagnostik in Form einer isolierten elektrophysiologischen Untersuchung kommt heute nur noch bei seltenen Fragestellungen zur Anwendung. Sie ist aber immer Voraussetzung bei allen Ablationsbehandlungen. Mit speziellen Kathetern und Stimulationstechniken geling es fast immer die endgültige Diagnose zu sichern und somit eine erfolgreiche Ablationsbehandlung vorzubereiten. Waren es vor wenigen Jahren noch Prozeduren mit mehr als vier Stunden, ist eine Katheterablation heute meistens in 45 – 90 Minuten abgeschlossen.

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Katheterablation

 

Über eines der Blutgefäße der Leiste (fast immer venös) wird im elektrophysiologischen Katheterlabor nach gesicherter Diagnose (EPU) ein steuerbarer Ablationskatheter zum Herz vorgeschoben um an der für die Rhythmusstörung verantwortlichen Stelle Energie abgeben und sie damit veröden zu können.


In unseren Katheterlaboren stehen zwei unterschiedliche Energiequellen zur Verfügung. Meistens wird elektrischer Wechselstrom (Radiofrequenzstrom) zur Erzeugung einer ganz umschriebenen Überhitzung des Gewebes eingesetzt. Einige Arrhythmien können jedoch auch mit einem auf lokaler Vereisung basierenden Verfahren, der Kryoablation, erfolgreich und schonend behandelt werden.

 

Der Eingriff kann bei einigen Herzrhythmusstörungen am wachen Patienten durchgeführt werden. Überwiegend erfolgt die Behandlung allerdings unter einer oberflächlichen Narkose, einerseits aufgrund potentieller Schmerzen bei der Energieabgabe, andererseits aber auch bei der Anwendung 3-dimensionaler Mappingverfahren (virtuelle Darstellung der Herzanatomie und Elektrik des Herzens) für komplexe Prozeduren.

 

Für einige Herzrythmusstörungen (AV-Knotentachykardie, WPW-Syndrom oder Vorhofflattern) hat sich die Katheterablation bereits als sogenannte First -Line–Therapie gegenüber der Gabe von Medikamenten durchgesetzt – das heißt, sie wird als vorrangige Therapieform eingesetzt.

 

Für die Elektrophysiologie an beiden Standorten stehen dreidimensionale Mappingverfahren – insbesondere zur Behandlung komplexer Arrhythmien wie z. B. Vorhofflimmern, atypischem Vorhofflattern oder Kammertachykardien – zur Verfügung. Intarkardialer Ultraschall kommt bei uns regelmäßig für komplexe Arrhythmien zum Einsatz. Mit dieser innovativen Methode können potentiell gefährliche Blutgerinnsel ausgeschlossen und die gesamte Untersuchung zur Erhöhung der Sicherheit für den Patienten als auch zur Steigerung der Effektivität visuell überwacht werden.

 

Die Integration von CT- oder MRT-Bildern, wie auch eine CT-ähnliche Untersuchung, die Rotationsangiografie, dienen ebenso zur Steigerung der Patientensicherheit, zur Erhöhung der Effektivität und zur Verringerung der Prozedurzeit.

 

Strahlenfreie Katheterablation kardialer Arrhythmien
Ein besonderes Projekt des Department für klinische Elektrophysiologie des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums ist die strahlenfreie Katheterablation kardialer Arrhythmien. Ziel ist die Vermeidung von Strahlenbelastungen für Patienten und Behandelnde während dieser Prozeduren. Das Department für klinische Elektrophysiologie des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums gehört zu den ersten Einrichtungen weltweit, die diese Technik als Standard eingeführt haben.

 

Ersten Ergebnisse wurden mit einem wissenschaftlichen Poster bei der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie 2016 in Mannheim zusammenfassend vorgestellt. >Hier klicken

 

Sprechstunden und Kontakt

 

Für die Sprechstunde wird eine Einweisung des behandelnden Arztes benötigt.

 

 

Albertinen-Krankenhaus:

 

Sprechstunden

• für Patienten zur Vorbereitung auf interventionelle elektrophysiologische Therapie als Einweisung

• zur Mitbeurteilung komplexer Arhythmien

 

Kontakt über

Sekretariat Frau Urban / Frau Raab

Tel. 040 55 88-2864
Fax 040 55 88-2803

 

Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus:

 

Kontakt über

Oliver Manske (Casemanagement)

Tel. 040 644 11-8037
(8 bis 15:30 Uhr)

 

 

lightroom

 

Unsere Ergebnisse und Zahlen

 

Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum hat im Jahr 2015 mehr als 1.600 Herzoperationen durchgeführt. Besonders erfreulich ist dabei, dass die Rate der für die Patienten schonenderen „Off-Pump“-Revaskularisationen weiter bei hohen 70% liegt. > hier ansehen

 

patientenzufriedenheit

 

Patientenzufriedenheit


Patientenbefragung der Techniker Krankenkasse von 2016: Die TK führt regelmäßig Patientenbefragungen ihrer Versicherten durch.  >mehr

 

 

oekonom

 

Heart Failure Unit (HFU) auf B2 ab 1.12.2016


...Die Station B2 wird nach einem Beschluss des Direktoriums ab sofort auch als Spezial Einheit für die schwere Herzinsuffizienz ausgewiesen (Heart Failure Unit = HFU).  >mehr

 

 

Komplett arterielle Revaskularisation

 

So funktioniert die komplett arterielle Bypassversorgung

 

Die Offenheitsrate von arteriellen Bypasses ist denen von Venenbypasses klar überlegen. Durch die Vermeidung der Herz-Lungen-Maschine und die Operation in der sogenannten Aortic non-touch Technik kann das Risiko von Schlaganfällen praktisch komplett vermieden werden. > mehr

 

 

 

Patientinnen und Patienten berichten

 

Patientinnen und Patienten berichten in einem Video anlässlich des Jubiläums "25 Jahre Albertinen Herzmedizin" über Ihre Erfahrungen im Albertinen Herz- und Gefäßzenrum

 

 

Elektrophysiologie

 

Elektropysiologie in Volksdorf und Schnelsen

 

Bereits seit Anfang 2013 werden Patienten mit tachykarden Herzrhythmusstörungen am Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus erfolgreich untersucht und behandelt. > mehr

 

 

lightroom

 

Was ist eigentlich eine Aortendissektion?


Bei einer Aortendissektion kommt es zu einer Aufspaltung (Dissektion) der Hauptschlagaderwand (Aorta), die sowohl die Brust- als auch die Bauchschlagader betreffen kann. ... >mehr

 

kardioanaesthesie

 

Die Kardioanästhesie


Alle Operationen im Albertinen-Herzzentrum werden in einer sehr schonenden Vollnarkose durchgeführt. >mehr

 

 

 

 

stellenangebote

 

Stellenangebote

 

Das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum sucht...> mehr

 

 

 

 

 

oekonom

 

Ein Ökonom unterm Messer


Wie gut ist unser Gesundheitssystem? Ist es zu teuer? Der ZEIT Autor Wolfgang Gehrmann ist Kassenpatient und stellte sich diese Fragen plötzlich ganz persönlich: Er brauchte eine neue Herzklappe. >mehr

 

 

lightroom

 

Der STERN berichtet aus Albertinen Herz-OP

 

Der STERN berichtet als Auftakt zu einer neuen Gesundheitsserie von einer Bypassoperation am Herzen im Albertinen-Krankenhaus. Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß, Chefarzt der Klinik für Herzchirurgie und Chairman des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums. > hier ansehen

 

oekonom

 

DIE WELT berichtet über Prof. Friedrich-Christian Rieß


Patienten mit Herzproblemen sind in der Hansestadt gut aufgehoben. Prof. Friedrich-Christian Rieß operiert seit 25 Jahren am Albertinen-Krankenhaus. Ein Rück- und Ausblick. >mehr

 

 

studie

 

Alle Themen und Termine

 

In diesem Jahr veranstaltet das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum wieder sechs Patienten-Seminare zum Thema Herzmedizin. >>> hier alle Einzelheiten

 

 

studie

 

Neue Publikation

 

Eine neue Studie vergleicht die klinischen und angiographischen Ergebnisse der On-pump und Off-pump-Revaskularisation bei ausschließlicher Verwendung beider Brustbeinschlagadern >Hier geht es zur Studie

 

 

oekonom

 

Video "Zeit zum Leben"


Unser Film "Zeit zum Leben" anlässlich des Jubiläums "25 Jahre Albertinen Herz- und Gefäßzentrum" (deutsche und englische Version)  >mehr

 

 

oekonom

 

Bundesverdienstkreuz für Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß


Der Hamburger Herzchirurg Prof. Dr. Friedrich-Christian Rieß ist heute (6. Februar 2017) im Hamburger Rathaus mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement im Projekt „Herzbrücke“ ausgezeichnet worden.  >mehr

 

 

Telefon

 

Video "Ihr Weg durch das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum"


Das Video beschreibt den Weg eines herzchirurgischen Patienten durch das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum am Standort Schnelsen > mehr 

 

lightroom

 

Dürfen wir Ihnen unseren Newsletter zusenden?

 

Wir informieren darin über interessante Neuigkeiten aus dem Albertinen Herz- und Gefäßzentrum und aktuelle Entwicklungen rund um das Thema Herz-Medizin.


 

 

Telefon

 

Kontakt - Wir sind stets für Sie erreichbar


So erreichen Sie das Albertinen Herz- und Gefäßzentrum mit seinen beiden Standorten in Schnelsen und Volksdorf: > Adressen und Telefonnummern

 

Gefäßchirurgie

 

Video "Gefäßchirurgie - Behandlung komplizierter Bauch­Aorten­Aneurysmen"

 

Aufgrund der exponentiell zunehmenden Rupturgefahr sollten Aussackungen der Bauchschlagader – sogenannte Bauchaortenaneurysmen- ab einem Durchmesser von 5 cm ausgeschaltet werden... > mehr


 

Schofer

 

Weltpremiere im Albertinen Herz- und Gefäßzentrum

 

Weltweit erste Rekonstruktion einer undichte Trikuspidalklappe mithilfe einer Kathetertechnik durch Raffung des Klappenringes. > mehr

 


 

lightroom

 

Aufnahme - Unterbringung - medizinisch-pflegerische Betreuung

 

Das "Vier-Augen-Prinzip" im Herzzentrum schafft die Voraussetzung für die optimale Behandlung unserer Patienten. ... >mehr

 

 

 

cpu

 

Geprüft und besiegelt

 

Brustschmerzambulanz des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums erfüllt höchste Qualitätsstandards > mehr

 

 

 

Herzbruecke

 

Herzbrücke

 

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums engagieren sich seit Jahren in sozialen Projekten. > mehr

 

 

 

 

 

 

Rieß

 

Prof. Dr. Karsten Sydow
Chefarzt der Kardiologie
Tel. 040 55 88-2238
E-Mail

 

Schlizio

 

Sekretariat
Süntelstraße 11a · 22457 Hamburg

 

Frau Vera Burmeister
Tel. 040 55 88-2237
Fax  040 55 88-2322
E-Mail

 

Oers

 

Frau Sandie Kim
Tel. 040 55 88-2238
Fax  040 55 88-2322
E-Mail

 

 
 

Department für Herzinsuffizienz- und Devicetherapie

 

Ngele

 

Prof. Dr. med. H. Nägele
Leitender Arzt Department für Herzinsuffizienz und Devicetherapie im Albertinen-Krankenhaus
Tel. 040 55 88-2847
E-Mail

 

Bartsch

 

Sekretariat
Süntelstraße 11a · 22457 Hamburg

 

Frau C. Bartsch
Tel. 040 55 88-2847
Fax 040 55 88-2110
E-Mail

 

Department für Elektrophysiologie

 

Zerm

 

Dr. Thomas Zerm
Leitender Arzt 
Department für Elektrophysiologie
Albertinen Herz- und Gefäßzentrum
Tel: 040-55 88-2864

E-Mail

 

Imnadze

 

Dr. Peter Rausch
Oberarzt
Department für Elktrophysiologie
Albertinen Herz – und Gefäßzentrum
Tel. 040 55 88 4768

E-Mail

 

Bartsch

 

Sekretariat
Süntelstraße 11a · 22457 Hamburg

 

Frau K. Raab
Tel. 040 55 88-2864 
Fax 040 55 88-2803 
E-Mail

 

cpu

 

 

 

 

 

focus

 

 

Workshop komplett arterielle Revaskularisation

 

Jubiläum

 

Matthias Scheller, Vorstandsvorsitzender des Albertinen-Diakoniewerkes e.V., gratuliert dem Gründervater des Albertinen Herz- und Gefäßzentrums, Prof. W. Füllbrandt und den Männern der ersten Stunde anlässlich des Jubiläums "25 Jahre Herzmedizin am Albertinen-Krankenhaus"

 

Von links: M. Scheller, Prof. W. Füllbrandt, Prof. F.-C. Rieß, J. Kormann, Dr. P. Kremer, Prof. N. Bleese. Foto: Andreas Rieß

 

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